Studien: Die eigene DNA beeinflussen – gegen den Haarausfall 3.33/5 (3)

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Die Umwelt ist viel stärker an genetischen Veränderungen beteiligt, als man bislang gedacht hat. Der alte Lehrsatz, dass die DNA, die man von den Eltern mitbekommen hat, starr und unflexibel ist, hat keine Gültigkeit mehr.

Studie: Geschädigte DNA und Kollagenmangel als Ursache von Haarausfall

Selbsttest

Wissenschaftler haben gezeigt, dass sich schon zwanzig Minuten Sport in der DNS bemerkbar machen. Beim Verzehr von Koffein ließ sich ein ganz ähnlicher Effekt feststellen. Bereits eine kurze Zeit Sport beeinflusst das menschliche Erbgut. Intensive Bewegung kann blockierende Ablagerungen an der DNA der Muskelzellen auflösen. Der Effekt hält zwar nicht dauerhaft an, kann aber erklären, warum regelmäßiger Sport das Risiko für Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und andere Krankheiten senkt.

Körperliche Aktivität für volles Haar (2 Haarschutz-Punkte)

Ausreichend Bewegung gegen den Haarausfall (3 Haarschutz-Punkte)

Die Muster im Genom sind weitaus veränderlicher als bisher angenommen und schoneine kurze Phase intensiver Muskelbewegung reicht aus, um zahlreiche Genblockaden verschwinden zu lassen.

Einen ähnlichen Effekt konnte man beobachten, wenn isolierte Muskelzellen in einer Petrischale mit Koffein in Berührung kamen, offenbar imitiert das anregend wirkende Koffein den Effekt der sporttypischen Muskelkontraktionen.

Grüner Tee / Schwarzer Tee gegen Haarausfall (5 Haarschutz-Punkte)

Kaffeetrinken gegen den Haarausfall (2 Haarschutz-Punkte)

Zudem ist erwiesen, dass auch die seelische Befindlichkeit einen maßgeblichen Einfluss auf Gesundheit und Krankheit hat. In jüngeren Experimenten wurde nachgeweisen, dass die DNA auf Gefühlslagen heftig reagiert. Bei Wut, Aggression, Angst, Verzweiflung, Frust oder Stress, zieht sich die DNA zusammen und schaltetet einen Teil ihres Codes ab. Bei Liebe, Dankbarkeit, Freude, Zuversicht und Anerkennung, entspannte die DNA und schaltete ihre Codes wieder an.

Meditation gegen Haarausfall (2 Haarschutz-Punkte)

Diese DNA-Veränderungen nennt man „epigenetische Modifikationen“. Sie basieren auf der Anheftung oder Loslösung von biochemischen Markern an der DNA. Sport und Kaffee scheinen sich zu ergänzen.

Übertragen auf den Haarausfall bedeutet dies, dass man zwar eine gewisse Disposition als erblich bedingt ansehen kann. [Eine amerikanische Firma bietet sogar einen Haarausfall Gentest an, mit dessen Hilfe junge Männer ermitteln lassen können, ob sie bereits vor dem 40. Lebensjahr mit einer Glatze rechnen müssen und wie stark ihr Haarausfall voraussichtlich sein wird.] Nicht nur diese erbliche Disposition ist jedoch für den Haarausfall verantwortlich, sondern zusätzlich die tagtägliche Beeinflussung der DNA.

Es gibt auch viele Lebensmittel, die auf unsere Gene einwirken. Selbst alltägliche Inhaltsstoffe wie Eiweiße, Zucker und Fette können die Gene beeinflussen. Was der Mensch isst und trinkt, bestimmt also auch, in welcher Weise sein Erbgut gelesen wird. Hunderttausende von Bauplänen für Proteine liegen im Genom bereit.

 

Unser Ratschlag ist, mindestens zwei innerliche, zwei äußerliche Maßnahmen und eine Übung aus dem Katalog bei „tipps-haarausfall“ miteinander zu kombinieren. Wir haben die einzelnen Tipps zudem nach einem Punktesystem bewertet. Wer Ratschläge befolgt, kann Tag für Tag etwas auf seinem Punktekonto gutschreiben. Schon bei einer Punktzahl von 10 kann man das gute Gefühl haben, einiges für den Erhalt und Schutz seiner Haare getan zu haben.

Bild: By Thomas Splettstoesser (Own work) [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Körperliche Aktivität zum Wohl der Haare

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