Finasterid gegen den Haarausfall Noch nicht bewertet.

Ihr Werbeplatz! >>Infos hier Anfordern.

Es handelt sich um einen Enzymhemmer, der bei Männern den Spiegel des Hormons Dihydrotestosteron (DHT) senkt, welches die Haarfollikel schrumpfen lässt. Das Mittel hilft nur, wenn der Haarausfall noch nicht weit fortgeschritten ist und seine Wirkung endet, sobald man es wieder absetzt.

Die Tagesdosis kostet rund 2 Euro. Die rezeptpflichtigen Tabletten greifen in den Mechanismus ein, der die Haare bei vererbter Empfindlichkeit ausfallen lässt. Der Grund ist das Hormon Testosteron, das vor Ort in das viel wirksamere Dihydrotestosteron umgebaut wird. Diese Umwandlung hemmt Finasterid – wenn auch nicht vollständig.

Dadurch bremst der Wirkstoff, der in höherer Dosierung gegen das gutartige Prostatasyndrom eingesetzt wird, den Haarausfall. Bei rund drei Vierteln der Behandelten sprießen im Schnitt rund 17 zusätzliche Harre pro Quadratzentimeter. Das ergab eine Studie mit etwa 1500 Teilnehmern. Ebenso wie Minoxidil muss es dauerhaft angewendet werden – für eine bleibende Wirksamkeit.

Finasterid hat in einem geringen Maß auch die Nebenwirkungen, die auch von der Prostatatherapie bekannt sind. Bei weniger als einem von 1000 Männern lässt es die Brüste wachsen und schmerzen. Dass es bei Männern in extrem seltenen Fällen Brustkrebs verursacht, kann die Europäische Arzneimittelbehörde nicht völlig ausschließen.

Häufiger sind andere Begleiterscheinungen: die Lust auf Sex lässt nach bei einem von 50 behandelten, auch Erektionsstörungen können eine Folge sein. Auch die Fruchtbarkeit kann in Mitleidenschaft gezogen werden. Es bleibt also ein Risiko, bei einer kosmetischen Therapie solch ein tiefes Eingreifen in den Hormonhaushalt zu verursachen.

 

Finasterid muss vom Arzt verschrieben werden.

 

Bitte bewerten Sie

Getagged mit:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Die folgenden im Rahmen der DSGVO notwendigen Bedingungen müssen gelesen und akzeptiert werden: