Know-How: 11 Mythen zum Haarausfall Noch nicht bewertet.

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von Lilyu (Eigenes Werk) [WTFPL], via Wikimedia Commons

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Volles Haar wird nicht nur mit Weiblichkeit sondern auch mit Männlichkeit verknüpft, und die Aussicht kahl zu werden lässt Männer ebenso wie Frauen erschauern. Umso erstaunlicher ist, dass – speziell die Männer – schlecht über das Thema Haarausfall informiert sind.

Die Ursache liegt darin begründet, dass Gründe für Haarausfall außerordentlich vielfältig sein können. Es gilt Ernährungssachverhalte ebenso zu beachten wie die körperliche Konstitution, muskuläre  Verspannungen (Stichwort: „Spannungshaarausfall“) und genetische Faktoren.  Wer Minderdurchblutung und  Entzündungen der Haarwurzeln nicht  berücksichtigt, hat mögliche Faktoren ebenso übersehen wie wenn er  Stress, Blutarmut oder  Schilddrüsen-Probleme ignoriert. Wusstest Du beispielsweise, dass Tabak und Alkohol enorme Auswirkungen auf die Haare haben?

Zeit also mit einigen Mythen aufzuräumen:

1. Haarausfall wird mütterlicherseits vererbt.

Zum Teil richtig. Das primäre Haarausfall-Gen liegt tatsächlich auf dem X-Chromosom, das von den Müttern vererbt wird. Es sind aber auch andere Faktoren im Spiel. Die Erbanlage ist etwas dominant auf der Seite der Frau, aber Untersuchungen zeigen, dass Männer, die glatzköpfige Väter haben, eher genetisch bedingten Haarausfall bekommen als solche mit Vätern ohne erblichen Haarausfall.

2. Häufiges Bürsten oder Kämmen lässt die Haare ausfallen

In der Bürste hängen bleiben nur Haare hängen, die ohnehin  schon abgestorben sind.. Es ist ganz normal, etwa hundert Haare pro Tag zu verlieren.

Durch Bürsten bleibt – ganz im Gegenteil – die Kopfhaut vital und dem Haarausfall wird vorgebeugt.

https://www.tipps-haarausfall.de/tipp-40-haare-buersten/

3. Haarausfall bekommen nur ältere Männer

Haarausfall kann schon bei Jugendlichen auftreten und tut dies  bei den 20- bis 30-Jährigen sogar sehr häufig. Richtig ist lediglich: Je früher der Haarausfall beginnt, desto schwerer wird er im Alter werden.

4. Frauen bekommen keinen erblich bedingten Haarausfall

Bei 20% der Frauen wird der Haarausfall durch erbliche Faktoren hervorgerufen. Allerdings lichtet sich bei ihnen das Haar gleichmäßiger und vor allem im Bereich des Mittelscheitels.

https://www.tipps-haarausfall.de/know-how-erblicher-haarausfall-bei-frauen/

5. Hüte und Kappen fördern den Haarausfall

Hüte, Mützen, Baseballkappen haben keinen Einfluss auf den Haarausfall. Im Sommer können sie – ganz im Gegenteil – die Haarfollikel vor gefährlicher UV-Strahlung schützen, und damit Haarausfall wirksam verhindern.

6. Schneiden lässt die Haare kräftiger nachwachen

Der Haarschnitt hat auf den Haarwuchs keinen Einfluss. Denn der Wuchs geht von den Haarwurzeln aus. Generell gilt aber, dass dünner werdendes Haar fitter und vitaler aussieht, wenn es kurz getragen wird.

7. Haar, das an der Wurzel ausfällt, wächst nicht nach
Stimmt nicht. Wenn die Wachstumszellen im Wurzelbalg nicht beschädigt sind, sprießt bald ein neues Haar.

8. Stress hat mit Haarausfall nichts zu tun

Durch übermäßigen Stress werden in unserem Körper Hormone wie beispielsweise Adrenalin freigesetzt. Diese sogenannten Stresshormone üben einen negativen Einfluss auf auf die Haarfolikel aus.

https://www.tipps-haarausfall.de/know-how-stress-und-haarausfall/

9. Diäten haben keinerlei Einfluss auf unsere Haare

Eine Diät kann die Haare angreifen. Das geschieht, wenn für den Haaraufbau wichtige Eiweiße, Vitamine und Spurenelemente nicht mehr in ausreichendem Maße über die Nahrung aufgenommen werden. Beim Fasten ist also unbedingt darauf zu achten, dass man dem Körper nicht alle Nährstoffe vorenthält. Ein solcher Schuss geht – im Hinblick auf die Haargesundheit – leicht nach hinten los.

10. Kaffeetrinken lässt die Haare ausfallen

Ins Reich der Fabel muss man die angeblich säurebildende Wirkungsweise verweisen. Durch Kaffeetrinken gelingt es dem Körper nämlich, vermehrt im Körper vorhandene Säure auszuscheiden. Filterkaffee wirkt ebenso basisch wie Mineralwasser. Kaffee ist somit genau wie Tomaten- oder Gemüsesaft ein wertvoller Basenspender.

Beachtlich ist außerdem, dass Kaffee als gute MSM-Quelle anzusehen ist. Dieser Stoff ist ist bei Haarproblemen besonders wichtig, denn der Körper ist bei Haarausfall auf genügend organischem Schwefel angewiesen und jede Haarausfalltherapie kann günstig beeinflusst werden.

https://www.tipps-haarausfall.de/kaffeetrinken-gegen-den-haarausfall-2-haarschutz-punkte/

11. Haarausfall hat nichts mit der Durchblutung der Kopfhaut zu tun

Häufig las man in der Vergangenheit Thesen wie: „Wer schon mal eine Platzwunde hatte, weiß, dass die Kopfhaut hervorragend durchblutet ist.“ Wie kann da ein Durchblutungsmangel urächlich für Haarausfall sein??

Inzwischen weiß man, dass Spannungshaarausfall ein Phänomen ist, unter dem rund 15 Millionen Menschen hierzulande leiden. Die Muskeln im oberen Schädelbereich sind extrem verspannt, wodurch die Blut- und Sauerstoffzufuhr zu den Haarwurzeln nur noch eingeschränkt stattfindet. Mit besagtem Sauerstoffmangel sammelt sich verstärkt das schädliche DHT an und fließt nicht mehr ab. DHT lässt die Haarwurzeln verkümmern und das Haar fällt aus – Spannungshaarausfall.

 

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