Know-How: Haartransplantation 3/5 (1)

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Eine Haartransplantation wird immer dann in Erwägung gezogen, wenn andere Therapien versagt haben und der Haarausfall bereits weitgehend zum Stillstand gekommen ist. Bei einer Haartransplantation werden die Haare samt Haarfollikel transplantiert. Entscheidend ist, dass die Betroffenen über ausreichend Spenderhaar am Hinterkopf verfügen.

Die sogenannte MMG-Methode ist in Deutschland die am häufigsten anzutreffende Haarverpflanzungs-Methode. MMG steht für Mini-Micrografts, das heißt Haarstreifen werden an einer Stelle entnommen und an anderer Stelle wieder eingesetzt.

Merke:

Es können lediglich Haarwurzeln umverteilt werden. Wer also insgesamt kaum noch Haare auf dem Kopf hat, darf nicht mit Wundern rechnen. Als Daumeregel gilt, wenn die Fläche der Spenderhaare weniger als 20 Prozent der Empfängerregion ausmacht, ist eine flächendeckende Haartransplantation ausgeschlossen.

Vorteilhaft ist, dass die Haare des Haarkranzes, die bei der Transplantation verwendet werden, DHT-unempfindlich sind. Sie fallen also nicht – wie ihre Vorgänger – beim nächsten Hormonschub aus. Übel nur, wenn bei Fortschreiten des Haarausfalls eine einsame Haar-Insel auf einem kahlen Kopf zurückbleibt.

Durchführung:

Die Prozedur wird sitzend in örtlicher Betäubung durchgeführt und dauert zwischen 3 und 9 Stunden, wobei ein Großteil der Zeit zur Vorbereitung der Transplantate benötigt wird. Durch den Vorgang entsteht eine Hautwunde, da dort, wo die Haare wachsen sollen, Löcher in die Kopfhaut gestanzt werden. Die ganze Prozedur dauert einige Stunden. Nach etwa drei Monaten wachsen aus den verpflanzten Follikeln die neuen Haare.

 

Risiken:

1. Es gibt keine Erfolgsgarantie.

2. Durch den Eingriff können Narben entstehen. Bei der Streifenmethode bleibt eine lange Narbe am Hinterkopf zurück.

3. Bei den Haartransplantationen regiert der Kommerz. Das heißt, dass Beratungen meist mit dem Ziel des Geschäftsabschlusses geführt werden, also oberflächlich und einseitig.

4. Oft sind mehrere Operationen notwendig, da der Haaransatz nach der Operation unnatürlich aussieht.

5. Es kann passieren, dass die Haare nicht anwachsen und abgestoßen werden. Die Transplantate können auch herausgedrückt oder –gezogen, -gekratzt werden.

6. Infektionen und unschöne Vernarbungen sind ebenfalls bekannte Risiken.

7. Manchmal ist aufgrund eines unbefriedigenden Ergebnisses einen nachträgliche Verdichtung erforderlich. Dabei werden in die Zwischenräume der Haarwurzeln weitere Transplantate gesetzt. Bis zum zweiten Eingriff müssen allerdings etwa sechs bis zwölf Monate vergehen.

Merke:

Es dauert meist vier bis sechs Monate, bis ein sichtbares Ergebnis auf dem Kopf sprießt. Bis dahin sieht der Kopf so kahl aus wie zuvor.

Kosten:

Mehrere tausend Euro, je nach Umfang des Eingriffs. Die günstigsten Anbieter werben zwar mit Preisen unter 2000 Euro. Bei 1000 Grafts (entspricht etwa 2000 Haaren) kostet die Operation jedoch nur in der Türkei ca. 2000 Euro, in Deutschland liegt der Preis etwa doppelt so hoch

 

 

 

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Ein Kommentar zu “Know-How: Haartransplantation
  1. Bill Cosby sagt:

    Ich hatte doch schon unter Minzöl zu ein bisschen mehr Kompetenz aufgefordert. Soll das etwa auf diesem Niveau hier weitergehen?

    Erstmal: MMG-Methode? Seid ihr in den 90ern backen geblieben oder was? Wer sich heute noch einen ganzen Streifen am Hinterkopf entfernen lässt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen…

    Zweitens besteht der Artikel aus ein paar Popelfakten. Wat soll der Unsinn, habt ihr keine Lust oder wat?

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