Know-How: Vegane/vegetarische Ernährung und Haarausfall 2.33/5 (3)

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Schlechte Nachrichten für Gemüse-Liebhaber. Viele Experten nehmen an, dass der beschleunigte Haarausfall bei Männern das Ergebnis einer veganen oder vegetarischen Ernährung sein könnte.

Gefahren für die Haare:

Eisenmangel:

Gerade die Eisenmengen, die man mit dem Fleisch zu sich nimmt, lassen sich durch vergane Ernährung kaum kompensieren. Dass Eisen entscheidend für gesundes Haarwachstum ist, haben wir an vielen Stellen bereits festgestellt.

Eisen

Mit einem Eisenmangel kann der Beginn des Haarausfalls beschleunigt werden. Eisenmangel ist ein Faktor für Haarausfall, da es für das Haarwachstum notwendig ist. Zwar ist es auch bei veganer Ernährung möglich, genügend Eisen zu konsumieren, aber es ist schwieriger. Die Gefahr einer Unterversorgung ist groß.

Eisenreiche Nahrungsmittel, die nicht von Tieren kommen sind bspw. Spinat, Bohnen und Trockenfrüchte.

 

Eiweißmangel:

 

Der Eiweißbedarf beim Menschen steht in Abhängigkeit zu genetischen Vorraussetzungen, Alter, Stress, körperlicher Aktivität und Proteinqualität der Nahrung. Dieser kann deshalb je nach Konstitution stark variieren. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine tägliche Proteinzufuhr von 0,8 g pro Kilogramm Körpergewicht. Bei vegan lebenden Menschen beträgt der Proteinanteil an der Energiezufuhr etwa 12 %, was rechnerisch ebenfalls bedarfsdeckend ist. Bei einer insgesamt zu geringen Zufuhr an Nahrungsenergie besteht bei veganer Lebensweise jedoch die Gefahr einer Proteinunterversorgung. So erreichten von den in der Deutschen Vegan-Studie untersuchten Teilnehmenden 31 % der Männer und 41 % der Frauen nicht die empfohlene Eiweißzufuhr.

Unser Haar besteht hauptsächlich aus Proteinen, die als so genannte Keratine bezeichnet werden. Deshalb kann ein Mangel an Proteinen unter anderem auch zu Haarausfall beitragen. Auch laut Wissenschaftlern der Harvard University beruht kraftvolles Haar auf einer ausreichenden Proteinzufuhr. Ist der Körper nicht genügend mit Eiweiß versorgt, leidet die für den Haarwuchs notwendige Keratinbildung. Trockene, brüchige Haare und Haarausfall können die Folge sein. Das Haar besteht aus Eiweiß, ein Mangel kann zum Haarausfall führen. Die Haare sind durch die Haarwurzeln fest in der Kopfhaut verankert. Damit das Haar auch fest und gesund bleibt, müssen die Wurzeln ständig aktiv sein. Da sie ihre Energie primär durch Eiweiße erhalten, welche durch die Nahrung zugeführt werden, muss auf proteinhaltige Nahrung geachtet werden.

Know-How: Optimale Ernährung bei Haarausfall

Gemessen am Gesamtproteingehalt nehmen die folgenden pflanzlichen Lebensmittel Spitzenplätze ein:

  • Erbsen, Linsen, Bohnen, Lupinen, Sojabohnen (Edamame), Erdnüsse sowie Erzeugnisse aus Sojabohnen wie z.B. Tofu oder Tempeh
  • Nüsse, vor allem Walnuss, Cashewnuss und Haselnuss
  • Mandeln
  • Getreide, vor allem Reis, Mais, Hafer, Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste und Hirse

Bild: By Kippelboy (Own work) [CC0], via Wikimedia Commons

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