Studie: Capsaicin und Isoflavone 3.5/5 (2)

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In einer Studie wurde belegt, dass  Capsaicin, ein Bestandteil des Cayennepfeffers, kombiniert mit Soja  das Haarwachstum  stimulieren kann. Die kombinierte Verabreichung von Capsaicin und Isoflavonen – wie sie in Soja enthalten sind – war besonders effektiv.

Scharfe Ernährung gegen den Haarausfall (2 Haarschutz-Punkte)

Bei 88,0% der 25 getesteten Menschen mit erblich bedingtem Haarausfall wurde eine Förderung des Haarwachstums beobachtet.

Quelle: Department of Translational Medical Science Research, Nagoya City University, Graduate School of Medical Sciences, Kawasumi 1, Mizuho-cho, Mizuho-ku, Nagoya 467-8601, Japan.

Info:

Wie auch die Lignane haben die Isoflavone wegen ihrer chemisch-strukturellen Ähnlichkeit zu Östrogen und Androgenen in hohen Dosen eine schwache geschlechtshormonelle Wirkung auf den Menschen. Sie werden daher auch Phytoöstrogene genannt. In der Alternativmedizin wird der Verzehr von Flavonoiden beziehungsweise Soja-Präparaten gegen Altersbeschwerden und zur Vorbeugung gegen hormonabhängige Krebserkrankungen wie Brust- und Prostatakrebs empfohlen.

Aus Versuchen mit Mäusen ist bekannt, dass für den Stopp des Haarwachstums der Stoff  Substanz P mitverantwortlich ist. Dabei handelt es sich um ein Neuropeptid. Substanz P wird vermehrt gebildet, wenn eine Entzündungsreaktion abläuft. Capsaicin ist ein gut erforschter Substanz P-Gegenspieler. Bei regelmäßiger Verwendung von Capsaicin wird die
Menge an ausgeschütteter Substanz P geringer. Dies wird mit einer vermehrten Ausschüttung körpereigener Opioide, der Endorphine und Enkephaline erklärt.

Siehe auch:

Starkes gegen den Haarausfall – Zwiebel-Chili-Traubensilberkerze – Haarwasser (4 Haarschutz-Punkte :-)

Nutze die Gelegenheit:

Die Umstellung auf eine schärfere und sojareiche Ernährung ist heutzutage kein Problem mehr. Wer gerne asiatisch isst, wird mit ausreichend Schärfe und Sojaproteinen versorgt. Auch die türkische Küche bietet genügend Gelegenheit auf seine Schärfe-Punkte zu kommen. Und wer zu guter Letzt eine Reihe von „roten“ Gewürzen im heimischen Gewürzschrank einziehen lässt, kommt schnell auf seine tägliche Capsaicin-Dosis :-).

 

Bild: © Nevit Dilmen [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) oder GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)], via Wikimedia Commons

Meinungen:

„…Dort bekam ich eine Chili-Tinktur verordnet, mit der sie mir immer wieder die kahlen Stellen einpinselten. Es brannte wie Feuer…“

„… Aufwändig aber wirkungsvoll! 0,4cm mehr!!! Ich kann es selbst kaum glauben. Mal sehen wie es nähsten Monat aussieht…“

„…Frauen verwenden Cayennepfeffer als aktive Komponente in der Haar Maske. Es hilft, die Blutzirkulation in der Kopfhaut zu verbessern und Haarausfall zu verhindern…“

„…Und dann steht da auch noch – in kindersicherer Höhe! – eine Flasche mit drei in Wodka eingelegten Peperoni: ihr Geheimtipp gegen Haarausfall. „Auf ein Wattepad geben und in die Kopfhaut einmassieren…“

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2 Kommentare zu “Studie: Capsaicin und Isoflavone
  1. Jens sagt:

    Danke für den Artikel , das ist sehr interessant.

    Ich bin über jeden Tipp, wie man natürlich den Haarausfall stoppen kann dankbar! Ich werde das auf jeden Fall einmal ausprobieren.

    Lg Jens

  2. Chefredakteur sagt:

    Hallo Jens,
    das freut mich. Danke für das Feedback!
    Probier am besten ein paar Sachen gleichzeitig aus. Ich habe bei mir gemerkt, dass der Effekt von einigen – parallel angewendeten – alternativen Maßnahmen mindestens so groß ist wie der von minox und Co. alleine.
    Ich verfahre in etwa nach den tagesplänen und habe meinen Haarausfall gestoppt.
    Beste Grüße
    Thomas

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