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von Lilyu (Eigenes Werk) [WTFPL], via Wikimedia Commons

1. Rosmarin regt den Haarwuchs an und mindert den Haarausfall

Rosmarin ist eine beliebte Gewürzpflanze, die in der Volksmedizin sehr populär ist. Er ist ein natürliches Antiseptikum und wird auch in der Kosmetik zur Haut- und Haarpflege und gegen Schuppen verwendet. Rosmarin ist auch eine wichtige Heilpflanze, die Dank der Inhaltsstoffe Zineol, Kampfer, Borneol, Thymol und Pinen mit vielfältigen und starken Heilwirkungen aufwarten kann. Auch eine Förderung bei Wundheilung kann durch Rosmarintee verstärkt werden. Eine für die Haare segensreiche Wirkung haben zudem die enthaltenen Gerb- und Bitterstoffe und die Flavonoide. In Rosmarin sind Phytohöstrogene enthalten, die sich segensreich bei Haarausfall auswirken. Eine spezifische Wirkung der Phytoöstrogene, die vor allem in der Prävention des erblichen Haarausfalls zum Tragen kommt, ist ihre Fähigkeit, die 5-Alpha-Reduktase zu hemmen. Studien legen nah, dass die Bildung von DHT reduziert wird.

Merke:

Die Wirksamkeit von Rosmarin im Kampf gegen den erblichen Haarausfall wurde jüngst in einer Vergleichsstudie belegt. Man ließ Rosmarinöl gegen Minoxidil antreten, das nachweislich wirksam gegen Haarausfall ist. Das Ergebnis war verblüffend. Der Effekt von Rosmarinöl ist ebensogroß wie der von Minoxidillösung. Schon nach 6 Monaten der Behandlung zeigen sich spürbare Effekte!

Rosmarin gegen den Haarausfall (insgesamt 5 Haarschutz-Punkte)

2. Durch Verspannungen der Kopfhautmuskulatur können sich die Blutgefäße unter der Kopfhaut verengen, was zu einer verminderten Blutzufuhr führt. Unter einer verhärteten Kopfhaut werden die Haarfollikel nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Hauptauslöser für die Verspannung ist Stress. Regelmäßige Bildschirmarbeit und sitzende Tätigkeit können jedoch auch zu den typischen Symptomen beitragen. Kopfhautverspannung tritt oft gemeinsam mit Nackenverspannungen auf.

Die Kopfhautverspannung lässt sich mit einfachen Methoden recht gut behandeln. Hierzu werden Schädel- und Nacken- sowie Brust- und Schultermuskulatur mit Dehnungs- und Entspannungsübungen gezielt gelockert und entspannt. Wir empfehlen allen, die Stress haben oder/und am PC arbeiten, die nachfolgend beschriebenen Übungen einmal täglich im sitzen oder im stehen durchzuführen.

Spannungshaarausfall bekämpfen I (3 Haarschutz-Punkte)

3. Leinöl fördert das Wachstum der Haare

Das Haar benötigt eine konstante Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren. Aus diesen Säuren stellt der Körper mit Hilfe von Sonnenlicht Vitamin D3 her. Leinöl enthält sehr viel 3-fach ungesättigte Omega-3-Fettsäure (Alpha-Linolensäure). Alpha-Linolensäure gilt als entzündungshemmend und  reguliert Blutdruck und Blutfette. Leinöl enthält auch viel Vitamin E, welches die Kopfhaut bei der Zellproduktion unterstützt. Dank der Vielzahl an wertvollen Vitaminen und Spurenelementen wirkt sich das Leinöl zudem sehr positiv auf das Immunsystem aus.

Merke:

Linolsäure ist eine farblose, ölige und fast geruchlose Flüssigkeit. Linolsäure hat eine positive Wirkung  bei Haarausfall:  Die Umwandlung von Testosteron in das – für die Haare schädliche – DHT wird gehemmt. Linolsäure ist reichlich in Leinöl enthalten!!

Leinöl gegen den Haarausfall (insgesamt 3 Haarschutz-Punkte)

4. Die Durchblutung wird durch eine Massage der Kopfhaut angeregt und die feinen Kapillaren werden besser mit Nährstoffen versorgt. Der vordere Kopfbereich wird im Alter schlechter durchblutet als die hintere Partie. Dem kann man mittels Massagen entgegenwirken.

Verspannungen der Kopfhaut werden gelöst

Inzwischen gibt es hierfür auch einige direkte und überzeugende Beweise! Die Kopfhaut-Massage kann eine Haarwachstum stimulierende Wirkung haben. Eine Studie hat schlüssig und präzise  die Mechanismen identifiziert die auf genetischer und zellulärer Ebene – durch die mechanischen Kräfte  (Dehnung / Massage) – das Haarwachstum stimulierenden.

Studie – Kopfhautmassage gegen den Haarausfall – (2 Haarschutz-Punkte)

5. Wir haben schon viel von der segensreichen Wirkung der Brennnessel bei Haarausfall berichtet. Noch besser als das Brennnesselkraut wirken gegen Haarausfall die Brennesselsamen, die überdies dem Haar einen seidigen Schimmer verleihen. In Brennesselsamen finden sich besonders viele gesunde Inhaltsstoffe wie etwa  Magnesium, Vitamine, A, B, C und E, Kalium, Kalzium, Eisen, Chlorophyll, Carotinoide und Linolsäure. In den Samen finden sich zudem hormonähnliche Substanzen, sogenannte Phytohormone (Sitosterin).
Die benannten Phythoöstrogene sind äußerst hilfreich bei Haarausfall . Eine spezifische Wirkung der Brennnessel, die vor allem in der Prävention des erblichen Haarausfalls zum Tragen kommt, ist ihre Fähigkeit, die 5-Alpha-Reduktase zu hemmen. Studien legen nah, dass die Bildung von DHT reduziert wird.

Brennnesselsamen gegen den Haarausfall (2 Haarschutz-Punkte)

6. Kürbiskerne hemmen 5-Alpha-Reduktase

Kürbiskerne können DHT unterdrücken. Da sie die Umwandlung (5-Alpha-Reduktase) von Testosteron in DHT hemmen, sorgen sie gleichzeitig für einen erhöhten Testosteronspiegel im Blut.  Die Aufrechterhaltung eines normalen Testosteronspiegels im Blut ist sowohl für Frauen als auch für Männer wünschenswert.

Kürbiskernöl hat große Mengen an Antioxidantien, Karotenoiden, Omega-9 Fettsäuren, Zink, Vitamin E, Vitamin B1, B2 und B6. Zudem ist es reich an Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium, Mangan, Phosphor und Selen. Kürbiskernöl enthält etwa 35 Prozent einfach ungesättigte Ölsäure, 55 Prozent Linolsäure und etwa 2 Prozent Alpha-Linolensäure, eine Omega-3-Fettsäure. Die Phytoöstrogene der Kürbiskerne entfalten eine hormonähnliche Wirkung und können Männern und Frauen gleichermaßen zu einer stabileren Gesundheit verhelfen. In Untersuchungen wurde festgestellt, dass speziell das Öl geeignet ist,  die Enzym 5-Alpha-Reduktase zu hemmen. Das bedeutet die Entstehung von DHT wird reduziert und das Haarwachstum positiv beeinflusst.

Kürbiskernöl gegen Haarausfall (insgesamt 4 Haarschutz-Punkte)

7. Grüner Tee hat starke Antioxidantien die auch mit der Bekämpfung von Haarausfall in Verbindung gebracht werden. In  Studien wurden Haarfollikel mit Wirkstoffen aus dem Tee behandelt. Erhöhtes Haarwachstum konnte festgestellt werden. Speziell die enthaltenen Gerbstoffe (Polyphenole/ Antioxidantien) fördern die Gesundheit, sie wirken entzündungshemmend und minimieren Haarausfall. Ein weiterer Pluspunkt von Grünem Tee / Schwarzem Tee, der lang gezogen hat (> 4 Minuten) ist, dass er eine basische Wirkung hat und der verbreiteten Übersäuerung des Körpers entgegenwirkt.

Tee verfügt mindestens 16 unterschiedliche Flavonolglykoside wie Quercetin, Kämpferol  und Myricetin. Speziell Quercetin soll hier erwähnt werden:

Es ist ein gelber Naturfarbstoff aus der Gruppe der Polyphenole und Flavonoide. Ein Forscherteam aus den USA hat in einer Untersuchung festgestellt, dass Quercetin die Sauerstoffaufnahme des Bluts deutlich verbessert. Außerdem wurde festgestellt, dass es die Bildung von Prostaglandin D2 hemmen kann. Dieses Gewebshormonen tritt vermehrt in der Kopfhaut von Menschen mit androgenetischem Haarausfall auf und kann deshalb zusammen mit dem Steroidhormon Dihydrotestosteron (DHT) – als ein Verursacher des erblich bedingten Haarausfalls bei Männern angesehen werden. Eine ganz ähnliche Wirkung hat Studien zufolge Schwarzer Tee – kein Wunder handelt es sich doch um oxidierten (fermentierten) Grünen Tee.

Grüner Tee / Schwarzer Tee gegen Haarausfall (5 Haarschutz-Punkte)

8. Minze kann signifikant das Haarwachstum beschleunigen.Eine breit angelegt Behandlung kann optimal unterstützt werden.


Die Durchblutung der Kopfhaut wird angeregt und die Haarwurzeln werden stimuliert. Außerdem kühlt und beruhigt es die Kopfhaut und festigt die Haarwurzeln.Die Haare wachsen schneller und gesünder. Das ist auch kein Wunder, denn die Pfefferminze, ob roh oder als Tee, verfügt über zahlreiche Vitamine, Enzyme & Mineralien, die Ihre Haare für gesundes Wachstum brauchen.

Menthol – der Hauptwirkstoff des Pfefferminzöls – beruhigt die Kopfhaut und lindert Reizungen und Rötungen.

Als durchblutungsfördernde ätherische Öle werden meist Rosmarin- , Wacholder-, Minz-, Sandelholz und Thymianöl angeführt. Als entspannende ätherische Öle sind Lavendel-, Melissen-, Rosen-, Bergamotte-, und Majoranöl häufig genannt. 

Minzöl für das Haarwachstum wirksamer als Minoxidil

Studie:

In einer jüngst an Mäusen durchgeführten Studie wurde nachgewiesen, dass Minzöl das Haarwachstum signifikant besser anregt als Jojobaöl oder Minoxidil. Der Haarwuchseffekt von Minzöl lag bei 92%, verglichen mit einem 55%igen Effekt bei Minoxidil. (Quelle: Toxicol Res. 2014 Dec; 30(4): 297–304. doi: 10.5487/TR.2014.30.4.297 PMCID: PMC428993 – Peppermint Oil Promotes Hair Growth without Toxic Signs – Ji Young Oh,corresponding author1 Min Ah Park,2 and Young Chul Kim2)

Als Zusatzeffekt bei der Gabe von Minzöl ließ sich eine Vergößerung der Haarfollikel nachweisen und man konnte beobachten, dass Haare dicker nachwuchsen.

Minze gegen Haarausfall (4 Haarschutz-Punkte)

9. Leber stimulieren! Laut der chinesischen Medizin sind die Haare am meisten mit der Bahn der Nieren und der Leber verbunden. Das normale Wachstum der Haare, ihre Farbe und Dichte hängen also immer vom Zustand dieser Organe ab. Haut und Haare stehen also stellvertretend für den ganzen Leib, da es die Bereiche des Körpers sind, die wir direkt von außen betrachten können, während das Körperinnere unserem Spüren und Wahrnehmen aus Mangel an Achtsamkeit oft
entgeht. Wir sollten Zeichen und Veränderungen an Haut und Haaren beachten, da sie den Zustand des Inneren widerspiegeln.

Nach dieser Lehre wird die schädliche Hitze im Blut durch das Feuer der Leber verursacht, das in den Kopf aufsteigt und den Haarverlust verursacht. Wenn nun die Leistungsfähigkeit der Leber erhöht wird kann man das Feuer auch wieder löschen.

Mit anderen Worten: Wenn es gelingt gebrauchte Hormone (wie DHT) über die Leber abzubauen, gelangen diese nicht als Abbauprodukte an die Haarwurzeln.

Leber stimulieren gegen Haarausfall (3 Haarschutz-Punkte)

10. Kurkuma + Resveratrol bei erblich bedingtem Haarausfall

Das Gewürz Kurkuma ist traditionell als indischer Safran bekannt.  Der Inhaltsstoff Curcumin oder Kurkumin gilt als besonders wirksam und wird als Wirkstoff in der Pflanzenheilkunde eingesetzt. Genau genommen handelt es sich bei Curcumin um den gelblichen Farbstoff aus der Gelbwurzel (Kurcuma Longa), einer Pflanze aus der Familie der Ingwergewächse.

In der Ernährungsmedizin ist Curcumin bekannt durch seine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung. Denn es blockiert Enzyme, die an der Synthese von Entzündungssubstanzen im Körper beteiligt sind. Am besten erforscht sind die Wirkungen bei entzündlichen Gelenkbeschwerden (Arthritis, Rheuma). In etlichen  Studien konnte die medizinische Wirkung von Kurkuma wissenschaftlich belegt werden. Curcumin verbessert die Funktion der Mitochondrien die für die Energiegewinnung in jeder Zelle verantwortlich sind. Eingesetzt wird die natürliche Substanz daher bei bösartigen und chronisch entzündlichen Erkrankungen und bei  Infektionen.Curcumin verbessert die Kommunikation der Zellen und verstärkt die vitalen Funktionen des Körpers. Außerdem soll Curcumin bei erblich bedingtem Haarausfall helfen.

Resveratrol  kommt  vor allem in Rotwein, Trauben, Pflaumen, Himbeeren und Erdnüssen vor und hat die Fähigkeit entzündliche Prozesse im Körper zu hemmen. Resveratrol stimuliert das Immunsystem direkt und hat durchblutungsfördernde Eigenschaften.  Es wird angenommen, dass es auch nützlich für das Nachwachsen der Haare und zur Vorbeugung von Haarausfall ist

Studie:.

Ein Forscherteam hat die Haarwachstumseffekte der Einnnahme einer Resveratrol / Curcumin Kombination getestet. Es wurde festgestellt, dass es positive Auswirkungen gerade beim stressbedingten und beim androgenetischen Haarausfall aufweist.  Bemerkenswert ist, dass die  Kombination von Soja-Isoflavonen und Cayenne-Pfeffer ähnlich wirkt wie Resveratrol / Curcumin.

Die Kombination regte das Haarwachstum sogar bei älteren Männern mit langjähriger Alopezie an.

Studie: Kurkuma und Resveratrol gegen den Haarausfall

11. Zimt ist ein Gewürz aus der getrockneten Rinde von Zimtbäumen. Er kommt gemahlen als typisch braunes Pulver, ganz als Zimtstange (zusammengerolltes, röhrenförmiges Rindenstück) oder als Zimtblüten in den Handel.

Schon in der Antike galt die Zimtrinde als heilsam unter anderm bei Husten und Schnupfen, als magenstärkend sowie harntreibend, abführend, menstruationsfördernd, aber auch blutstillend. Zimt wird eine blutzuckersenkende Wirkung zugeschrieben auch auf die Blutfettwerte soll sich der Genuss von Zimt auswirken. Zimtöl und Zimtrinde weisen eine gute antimikrobielle Wirkung auf.

Zudem besitze dieses alte Gewürz ein sehr hohes Antioxidantienniveau!

Zimt gegen den Haarausfall (5 Haarschutz-Punkte)

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